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Die "Liga der Wohlfahrtspflege Stuttgart" ist eine gemeinsame Arbeitsplattform und Interessenvertretung der großen sozialen Trägerverbände und der Kirchen in Stuttgart.

Sie dient der Koordinierung der Aktivitäten zwischen den Verbänden sowie als Ansprechpartner für Gemeinderat und Stadtverwaltung. z.B. bei der Sozial- und Jugendhilfeplanung.

Wir erarbeiten fachpolitische Positionen und Stellungnahmen und bringen uns in die Stadtpolitik im Interesse der Hilfebedürftigen, Kranken, Kinder und Familien in Stuttgart ein.

Die Grundlage unseres gemeinsamen Verständnisses und der Aktivitäten der Verbände der freien Wohlfahrtspflege bildet das Subsidiaritätsprinzip. Wir setzen uns dafür ein, dass dem freien und kirchlichem sozialen Engagement ein Vorrang vor staatlichen Aktivitäten bei der Bewältigung sozialer Problemlagen einzuräumen ist. Diese Partnerschaft zwischen der Wohlfahrtspflege und der Stadt hat in Stuttgart eine gute und lange Tradition, die wir aktiv erhalten und weiter ausbauen wollen.

Sie finden auf den folgenden Seiten unsere aktuellen öffentlichen Stellungnahmen und Pressemitteilungen, Kontaktdaten der Mitgliedsorganisationen und Informationen über unsere Aufgaben, Ziele und Organisationsstrukturen.

Bürgerinnen und Bürger, die nach einer Dienstleistung oder Einrichtung der Freien Wohlfahrtspflege suchen, finden diese bei unseren Mitgliedsorganisationen. Der kürzeste Weg dorthin führt über den Menüpunkt „Über uns“.

Aktuelle Nachrichten

Reform der Pflegeversicherung: Gemeinsame Erklärung der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege und der kommunalen Spitzenverbände

Mittwoch, 10. März 2021

(Berlin) - Die Ausgaben in der Altenpflege sind hoch und werden in den nächsten Jahren weiter steigen. Ursachen hierfür sind auf der einen Seite die demografische Entwicklung und die zunehmende Zahl pflegebedürftiger Menschen, auf der anderen Seite Leistungsverbesserungen für die Pflegebedürftigen, eine bessere Entlohnung der beruflich Pflegenden und eine verbesserte Personalausstattung der Pflegeheime und ambulanten Dienste.

Um die Pflegebedürftigen und ihre Familien nicht weiter zu überfordern, ist eine Pflegereform erforderlich und von der Politik auch angekündigt. Jede Reform muss sich am Ende daran messen lassen, ob und inwiefern sie den Pflegebedürftigen und auch den Pflegenden eine Verbesserung bringt. Zugleich sollte die Pflegereform auch nicht zu Lasten der kommunalen Sozialhilfe (Hilfe zur Pflege) gehen.

Dazu sind aus Sicht der kommunalen Spitzenverbände und der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege drei Punkte von vorrangiger Bedeutung:
1. Die Eigenanteile, die die Pflegebedürftigen in Ergänzung zu den Versicherungsleistungen selbst aufbringen, müssen dauerhaft und sozial verträglich begrenzt werden.
2. Die medizinische Behandlungspflege ist auch in der stationären Altenpflege als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung zu gewähren.
3. Notwendige Investitionen sollten durch die Länder angemessen finanziert werden.
Zugleich muss die ambulante Versorgung gestärkt werden.

 

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Städtetag
Pressestelle
Hausvogteiplatz 1, 10117 Berlin
Telefon: (030) 377110, Fax: (030) 37711999
Internet: www.staedtetag.de

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