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Die "Liga der Wohlfahrtspflege Stuttgart" ist eine gemeinsame Arbeitsplattform und Interessenvertretung der großen sozialen Trägerverbände und der Kirchen in Stuttgart.

Sie dient der Koordinierung der Aktivitäten zwischen den Verbänden sowie als Ansprechpartner für Gemeinderat und Stadtverwaltung. z.B. bei der Sozial- und Jugendhilfeplanung.

Wir erarbeiten fachpolitische Positionen und Stellungnahmen und bringen uns in die Stadtpolitik im Interesse der Hilfebedürftigen, Kranken, Kinder und Familien in Stuttgart ein.

Die Grundlage unseres gemeinsamen Verständnisses und der Aktivitäten der Verbände der freien Wohlfahrtspflege bildet das Subsidiaritätsprinzip. Wir setzen uns dafür ein, dass dem freien und kirchlichem sozialen Engagement ein Vorrang vor staatlichen Aktivitäten bei der Bewältigung sozialer Problemlagen einzuräumen ist. Diese Partnerschaft zwischen der Wohlfahrtspflege und der Stadt hat in Stuttgart eine gute und lange Tradition, die wir aktiv erhalten und weiter ausbauen wollen.

Sie finden auf den folgenden Seiten unsere aktuellen öffentlichen Stellungnahmen und Pressemitteilungen, Kontaktdaten der Mitgliedsorganisationen und Informationen über unsere Aufgaben, Ziele und Organisationsstrukturen.

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Aktuelle Nachrichten

Pressemitteilung der Liga Baden-Württemberg zum digitalen Kongress "Ein starkes Land braucht starke Kinder! - Strategien gegen Kinderarmut in Baden-Württemberg"

Dienstag, 20. Oktober 2020


Überwältigende Resonanz zum digitalen Kongress „Ein starkes Land braucht starke Kinder!

– Strategien gegen Kinderarmut in Baden-Württemberg“ am 19./20.10.2020

Stuttgart 19.10.2020

Wer in Armut aufwachsen muss, hat weniger Entfaltungschancen und ist auch später im Leben häufiger von Armut bedroht.

Ein starkes Land wie Baden-Württemberg braucht starke Kinder und hierfür braucht es Unterstützung in allen Lebenslagen.

Auf Einladung der Liga der freien Wohlfahrtspflege, des Ministeriums für Soziales und Integration, des Landesfamilienrats und der Landesarmutskonferenz diskutierten heute,

im Rahmen eines digitalen Kongresses, über 300 Expert*innen aus Politik und dem sozialen Bereich über künftige Strategien zur Bekämpfung von Kinderarmut in Baden-Württemberg.

„Kinder sind unsere Zukunft. Wir müssen die Belange von Kindern in den Mittelpunkt stellen. Wir müssen Kindern aber auch zuhören und sie teilhaben lassen.

Dafür haben wir im Jahr 2020 und darüber hinaus ein Paket mit vielen zusätzlichen Unterstützungsangeboten geschnürt, um Kinder und Jugendliche zu stärken“,

sagt Sozial- und Integrationsminister Manfred Lucha MdL.

„Es gibt keine armen Kinder ohne arme Familien“, erklärt Ursel Wolfgramm, Vorsitzende der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg.

„Deshalb muss alles dafür getan werden, dass das Familieneinkommen für ein gutes Aufwachsen der Kinder reicht. Der Mindestlohn müsste angehoben werden und durch eine verlässliche und unbürokratische Kindergrundsicherung würden sich die Teilhabe- und Bildungschancen von Kindern erheblich verbessern.“

Für Christel Althaus, Vorsitzende des Landesfamilienrates Baden-Württemberg, steht fest: „Kinder sind nicht isoliert arm, der Mangel betrifft die gesamte Familie und wirkt sich auf alle Lebensbereiche aus. Wirksame Strategien gegen Kinderarmut müssen daher in gleicher Weise Mütter und Väter in den Blick nehmen und neben der finanziellen Sicherheit auch Bildung, Beratung und Unterstützung beinhalten. Dazu fordert der Landesfamilienrat ein landesweites, vernetztes Familienförderkonzept, in dessen Mittelpunkt Kinder und Familien in Benachteiligungslagen stehen.“

„Dieser gemeinsame "Kongress Kinderarmut" ist Bestandteil der 17. landesweiten Aktionswoche "Armut bedroht alle!" vom 16. Bis zum 25.10.20 mit dem Schwerpunkt ‚Arme Kinder - Arme Gesellschaft‘.

Und das ist gut so!“, erklärt Roland Saurer, Sprecher der Landesarmutskonferenz Baden-Württemberg.

Kontakt:

Für die Liga der freien Wohlfahrtspflege:

Ursel Wolfgramm / Dr. John Litau

Tel: 0711/61967-0

Mail: info@liga-bw.de

 

Hier finden Sie die vollständige Pressemitteilung.

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