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Themen

Hier finden Sie aktuelle öffentliche Stellungnahmen, Presseveröffentlichungen und Positionierungen aus den Fachausschüssen und dem Vorstand.

Fachausschüsse

Leitungsforum Ganztagesschule

Am 30.5.2017 fand bereits zum dritten mal das Leitungsforum Ganztagesschule statt. Im Stuttgarter Rathaus trafen sich Experten aus Schulen, Schülerhäusern, Politik, Verwaltung und Trägern um über die aktuelle Situation zu sprechen.

Gerne stellen wir die Präsentationen zur Verfügung. Die Studie "Mehr Schule wagen" finden Sie direkt auf der Webseite der Robert-Bosch-Stiftung.

Eine runde Sache - Die Ganztagsgrundschule in Stuttgart

Qualität pädagogischer Fachkräfte

Räume als dritter Erzieher

Das Geld wert - Finanzierung

Danke-Fest der Liga Stuttgart

Am 19. Mai 2017 veranstaltete die Liga-Stuttgart ein großes Danke-Fest für die hauptamtlich Mitarbeitenden in der Flüchtlingsarbeit. Mit einer exklusiven Vorstellung des Theaterstückes "Dirty Dishes" und einem Stehempfang wollten wir unseren Mitarbeitenden für die Anstrengungen in den letzten Monaten und Jahren danken. 

Mehr als 200 Menschen tauschten sich aus, führten anregende Gespräche und konnten die wertschätzende Atmosphäre genießen. 

 

 

 

Positionen und Stellungnahmen des Fachausschuss Migration

Hier finden Sie verschiedene Unterlagen zum Thema Betreuungsschlüssel in der Flüchtlingsarbeit in Stuttgart.

Pressemeldung: Betreuungsschlüssel in der Flüchtlingsarbeit (Dezember 2015)

Offener Brief: Verbesserung Betreuungsschlüssel in der Flüchtlingsarbeit (Dezember 2015)

Stellungnahme: Personeller Bedarf für die Koordination der Ehrenamtsarbeit (Dezember 2015)

 

Informationen des Fachausschuss Armut

Darlehen bei Hartz IV-Empfängern in Stuttgart.

Pressemeldung des FA Armut

Position des Suchthilfeverbundes zum Anteil der nicht in Stuttgart wohnhaften Klienten in den Einrichtungen der Sucht- und Drogenhilfe (Mai 2014)

In den ambulanten Suchthilfeeinrichtungen in Stuttgart wird ein kleiner Anteil KlientInnen, die nicht in Stuttgart ihren Wohnsitz haben, betreut. Für diese traditionelle Praxis, die auch in den Suchthilfeeinrichtungen anderer Regionen gebräuchlich ist, gibt es gute Gründe, die wir hier zur Diskussion stellen.

Download der Position als .pdf-Dokument

Informationen unserer Mitglieder

Transparenzpreis 2017

Caritas und Diakonie würdigen Organisationen für ihre Transparenz

Berlin, 11. Mai 2017. Der Deutsche Caritasverband und die Diakonie Deutschland haben zum zweiten Mal den Transparenzpreis verliehen. Damit würdigen sie Organisationen, die mit hervorragender Berichterstattung über ihre Ziele, Leistungsangebote, Finanzen, Strukturen und ihre Arbeitsweise informieren. Transparenzstandards für Caritas und Diakonie haben die Wohlfahrtsverbände bereits im Jahr 2010 gemeinsam aufgestellt.

„In den Einrichtungen und Diensten von Caritas und Diakonie wird hervorragende Arbeit geleistet – auch auf dem Gebiet der transparenten Kommunikation. Deshalb honorieren und fördern wir, gemeinsam mit unserem Partner, den Versicherern im Raum der Kirchen, dieses vorbildliche Engagement für Transparenz mit einem besonderen Preis“, betonen Diakonie-Vorstand Jörg Kruttschnitt und Hans Jörg Millies, Finanz-und Personalvorstand des Deutschen Caritasverbandes, bei der Preisverleihung gestern Abend in Berlin.

Gewinner des Transparenzpreises in der Kategorie „über 250 Mitarbeiter“ ist der Caritasverband Stuttgart e.V. Er überzeugte die Juroren mit einer eigens für Transparenz gestalteten Internetseite, Übersichten zu Spenden und Finanzen sowie detaillierten Informationen zum Thema „Caritas als Arbeitgeber“. Der Caritasverband Stuttgart e.V. erhält ein Preisgeld von 2.000 Euro.

In der Kategorie „bis einschließlich 250 Mitarbeiter“ hat die CaritasStiftung in der Diözese Rottenburg-Stuttgart Lebenswerk Zukunft gewonnen. Die Förderstiftung unterstützt soziale Projekte in der Diözese und überzeugte die Jury mit der wirkungsvollen Einbindung von Menschen aus der Zivilgesellschaft in caritative Aufgaben, indem sie die Gründung von eigenen Stiftungen begleitet. Sehr anschaulich stellt sie die Mittelverwendung mit vielen Informationen zu den Projekten der Dachstiftung und der Treuhandstiftungen dar. Die Stuttgarter Förderstiftung erhält ein Preisgeld von 3.000 Euro.

Als besondere Würdigung vergibt die Jury in diesem Jahr einen Sonderpreis an den Caritasverband für die Stadt und den Kreis Herford e.V. Obwohl ein eher kleiner Ortscaritasverband mit begrenzten Ressourcen, aber Spitzenverbandsfunktionen und zugleich Träger von Einrichtungen und Diensten, engagiert sich der Verband besonders für Transparenz. Er stellt offen und detailliert seine Leistungs-, Wirtschafts- und Personalentwicklung im Jahresbericht vor.

Erstmalig wird zudem die Auszeichnung „Transparentes Unternehmen in Caritas und Diakonie 2017“ verliehen. Damit wird eine gute Transparenz in gedruckten und online veröffentlichten Informationen gewürdigt. Folgende Organisationen werden ausgezeichnet: Caritasverband der Erzdiözese München und Freising e.V., Caritasverband für den Kreis Olpe e.V., Caritasverband für die Stadt und den Kreis Herford e. V., CaritasStiftung im Erzbistum Köln, Diakonie Münster e.V., Dienste für Menschen gGmbH, Evangelische Stiftungen Osnabrück, Freiwilligendienste in der Diözese Rottenburg-Stuttgart gGmbH.

Bewerben konnten sich alle Mitgliedsorganisationen von Caritas und Diakonie, die ihren Sitz in Deutschland haben. Das Preisgeld wurde von den Versicherern im Raum der Kirchen Bruderhilfe Pax Familienfürsorge gestiftet. Die Jury des Transparenzpreises 2017 setzte sich aus Vertretern der beiden Wohlfahrtsverbände, aus Wirtschaftsprüfung, Wissenschaft und Medien zusammen. Die nächste Ausschreibung des Transparenzpreises findet 2019 statt.

Weitere Informationen: www.caritas.de/transparenz
Kompaktfassung/Handreichung Transparenzstandards für Caritas und Diakonie:
www.transparenzpreis-caritas-diakonie.de

OMID - frühe Hilfen für traumatisierte Flüchtlinge

OMID ist persisch und heißt Hoffnung. Mit diesem Projekt will der Caritasverband für Stuttgart e.V.traumatisierten Flüchtlingen wieder Hoffnung geben, ihnen helfen und sie unterstützen, ihre verletzten Seelen wieder zu heilen. Es ist davon auszugehen, dass etwa 40% aller Flüchtlinge, die den langen und gefährlichen Weg nach Europa schaffen, traumatisiert sind. Traumatisierungen bewirken neben gesundheitlichen Schädigungen tiefe existenzielle Krisen, die immer wieder bis bin zu Selbstmord oder Selbstmordversuchen führen.

Für den Caritasverband für Stuttgart e.V. hat die soziale Arbeit mit Menschen auf der Flucht und der Einsatz für die Rechte von Flüchtlingen einen hohen Stellenwert im Herzen seines Auftrags, da es sich um die rechtlich und sozial am stärksten benachteiligte gesellschaftliche Gruppe in der Bundesrepublik Deutschland handelt. Die fast 30-jährige Erfahrung in der Arbeit mit Flüchtlingen hat uns sehr deutlich gezeigt, an welchen Stellen sich auf Grund rechtlicher Restriktionen die größten Hilfebedarfe für Flüchtlinge ergeben, bei der psychosozialen und therapeutischen Versorgung traumatisierter Flüchtlinge in den Gemeinschaftsunterkünften für Flüchtlinge. Der Bedarf an fachlicher Unterstützung ist so groß, dass die Wartezeit für einen Ersttermin bei einem psychosozialem Zentrum für Folterüberlebende und traumatisierte Menschen inzwischen mindestens neun Monate beträgt. Dies ist definitiv zu lange! Und hier setzt das Projekt OMID - Hoffnung an. Wir haben zusätzliche Personalressourcen erschlossen, die es ermöglichen schon sehr frühzeitig – längstens innerhalb der ersten 3-4 Wochen nach Ankunft in Stuttgart - fachlich kompetente Hilfen anzubieten. Wir haben dazu sehr erfahrene neue ProjektmitarbeiterInnen eingestellt. Deren Aufgabe ist es neue und frühzeitige niederschwellige Unterstützungsangebote für traumatisierte Flüchtlinge, Kinder und Erwachsene, vor Ort in den Gemeinschaftsunterkünften anzubieten, weiter zu entwickeln und umzusetzen. Eine ausführliche Konzeption von OMID wurde mit unserem Bereich Sucht- und Sozialpsychiatrische Hilfen entwickelt.

Bei OMID handelt es sich um ein landesweit einmaliges Pilotprojekt des Caritasverbandes für Stuttgart, das komplett aus Mitteln des bischöflichen Flüchtlingsfonds und Eigenmitteln der Caritas Stuttgart finanziert wird. Es fließen keinerlei öffentlichen Gelder in das Projekt. Spendengelder werden dringend benötigt und gezielt für gesprächstherapeutische, gestalttherapeutische, musiktherapeutische, tanztherapeutische (Gruppen-)Angebote verwendet. Weiterhin für therapeutische Materialien oder auch Dolmetscherkosten.

Das Projekt wird durch Prof. Dr. Dr. Jan Ilhan Kizilhan von der Dualen Hochschule Villingen-Schwenningen wissenschaftlich begleitet.

Ein Film fasst unsere Arbeit in diesem Projekt zusammen und stellt Betroffene vor. Der Film kann hier angesehen werden. 

Spendenkonto:

IBAN: DE36600501010002159210 – BIC:SOLADEST600 – Stichwort: „Hoffnung“  

 

Vorstand

Sprecherwechsel bei der Liga der Wohlfahrtspflege in Stuttgart

Die Liga der Wohlfahrtspflege in Stuttgart, der Zusammenschluss von sozialen Trägern und der Kirchen in Stuttgart, hat einen neuen Sprecher. Für die nächsten zwei Jahre übernimmt der Geschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt (AWO), Friedhelm Nöh diese Funktion vom Vorstandsvorsitzenden der Evangelischen Gesellschaft (eva) Pfarrer Heinz Gerstlauer. Im zweijährigen Turnus wird die Sprecherfunktion innerhalb der Liga der Wohlfahrtspflege in Stuttgart neu verliehen.

Näheres erfahren Sie in unserer Pressemitteilung.

Friedhelm Nöh

Sprecher der Liga der Wohlfahrtspflege in Stuttgart 2018/2019

Bundestagswahl 2017: Kandidat*innen zu Besuch bei der Liga Stuttgart

Die Vielfalt der Liga der Wohlfahrtspflege Stuttgart zeichnet sich insbesondere durch die unterschiedlichen sozialen Diensten aus. Diese Vielfalt konnten nun auch einige der Stuttgarter Kandidat*innen für den Bundestag kennenlernen.

Dr. Anna Christmann (Bündnis 90/Die Grünen) verschaffte sich einen Einblick in die Frühen Hilfen der Mitglieder Caritasverband für Stuttgart e.V. und der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart. Auch den Migrationsdienst der Arbeiterwohlfahrt Stuttgart e.V. (AWO) besuchte Frau Dr. Christmann im August.

Dr. Stefan Kaufmann, MdB (CDU) nah sich Zeit für wichtige Themen wie Suchtberatung und Suchthilfe, Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und Hilfen zur Erziehung für Familien. Auch der Besuch bei der Arbeitsgemeinschaft Dritte Welt (AGDW) wird den Mitarbeitenden noch lange in Erinnerung bleiben.

Ute Vogt, MdB (SPD) ist seit vielen Jahren im Stuttgarter Wahlkreis unterwegs und kennt die Angebote der Träger, ein Herzensanliegen war ihr der Besuch der Stuttgarter Wohnungsnotfallhilfe. Uwe Hardt (Vorstand Caritasverband für Stuttgart e.V.) konnte Ute Vogt und der SPD Landesvorsitzenden in Baden-Württemberg Leni Breimayer die Arbeit vorstellen. Im gemeinsamen Gespräch mit den Mitarbeitenden der Tagesstätte für wohnungslose Menschen sowie den Besucher*innen konnten auch Herausforderungen und die Probleme von Menschen in Armut besprochen werden. Ute Vogt sagte hierzu, dass Stuttgart nicht zu einer Luxusstadt werden darf, in der nur noch reiche Menschen leben können.

Friedhelm Nöh (Geschäftsführer AWO Stuttgart) mit Dr. Anna Christmann (Büdnis 90/Die Grünen) und Johannes Engelhardt und Simone Klotz (Flüchtlingssozialarbeiter*innen der AWO)

Dr. Stefan Kaufmann MdB (CDU) im Gespräch mit Mitarbeitenden der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart (eva).

Ute Vogt MdB (SPD) und Leni Breymaier (Vorsitzende SPD in Baden-Württemberg) im Gespräch mit dem Caritasvorstand Uwe Hardt und MItarbeitenden des Caritasverband für Stuttgart e.V.